Wir brauchen nicht darüber zu diskutieren, dass Tiere kein Mittel zur Unterhaltung von Menschen sein dürfen. Kein Tier hat es verdient in Gefangenheit zu leben, um sich unter lauter Musik begaffen zu lassen.
Umso schlimmer ist es, wenn Prügel zum Mittel der Wahl werden, sobald es um die Erziehung der Zirkustiere geht.
Ein Spiel mit ernsten wie auch traurigem Hintergrund gibt es unter: http://www.peta.de/flex/zirkus/
Versuch der Elefantendame zu helfen sich gegen fiese Peiniger zu wehren - geschossen wird mit Erdnüssen
Mehr Hintergrundinformationen sowie eine Online-Petition zum Thema findet ihr hier.
Hallo ihr Lieben,
da ich auch nach mehrwöchiger Internetabstinenz immer noch ein großes Herz für Tiere habe und ihr ja bestimmt noch ein wenig von eurem Weihnachtsgeld übrig habt, habe ich eine Investitionsmöglichkeit für euch gefunden:
Das Tierheim Hannover plant ein neues Katzenhaus. Eine zweckgebundene Spende mit dem Stichwort “Katzenhaus” kommt eben diesem zu Gute. Als Dankeschön für größere Spenden winkt eine Wand- oder Bodenfliese mit dem Namen des fleißigen Spenders.
Da ich mir ja nicht anhören möchte ich wäre Mitglied von irgendwelchen dubiosen Tierschutzorganisationen, die ich gerne mal zitiere (ich glaube ehrlich gesagt nicht einmal, dass die Nagellacke aufnehmen…), möchte ich euch in der Zukunft auch immer mal wieder verschiedene Vereine und Organisationen vorstellen, die sich für den Erhalt der Tierwelt, der Umwelt - unserer aller Welt einsetzen.
So zum Beispiel der NABU.
Der NABU setzt sich ebenso für Naturschutz, wie auch moderne wissenschaftliche Forschung ein, um die Natur zu bewahren, für die Zukunft zu sichern. Der NABU zählt zur Zeit über 460.000 Mitglieder. Einmal im Jahr wird vom NABU der Vogel des Jahres gekührt, der jeweils stellvertretend auf die Gefährdung und Umweltprobleme eines Lebensraumes aufmerksam machen soll. So ist der Vogel des Jahres 2009 der Eisvogel geworden.
Der NABU existiert bereits seit über 100 Jahren.
Die Aktionen des NABU sind so vielzählig, dass ich gar nicht über alles berichten kann. Von Patenschaften für Tiere, über die Europäische Fledermausnacht, politisches Engagement…
Wenn ihr Interesse habt, schaut doch einfach mal auf der Webseite nabu.de vorbei.
Bis demnächst!
Eure Naily Varnish
Vielleicht stutzt ihr beim Lesen der Überschrift genauso wie ich - Peta und Deichmann?
Zumindest empfiehlt peta Deichmann und auch andere billig Schuhproduzenten wie Tack oder Reno im Shopping Guide für Veganer.
Warum?
Aufgrund der großen Auswahl an lederfreien Schuhen, Gürteln und Handtaschen.
Und günstig sind sie ja auch noch - um nicht zu sagen geradezu billig.
Doch das ist genau der Punkt, der mich stutzig macht. Turnschuhe für 14,90€? Wo wurden sie wohl produziert und unter welchen Bedingungen?
Und wenn man sie sucht, dann findet man sie eben doch: die Lederschuhe. Ein Paar Schuhe aus Nappa-Leder für 19,90€. Sandalen aus echtem Leder für nur 17,45€ oder echt lederne Kinderschuhe für 19,90€.
Aber vielleicht erscheint es nur mir so scheinheilig sich von Tierschutzorganisationen unterstützen zu lassen und ein Regal weiter die billigen Ledertreter zu verkaufen. 17,45€? Mehr ist ein Leben nicht wert?
Schon traurig. Vielleicht bin ich auch nur so rührselig gestimmt wegen der vielen Spendenaktionen kurz vor Weihnachten, die einem rund um die Uhr versuchen ein schlechtes Gewissen einzureden. Ihr wisst schon: Hungernde, kulleräugige Kinder in Afrika und so…
Ich werde mich nun in das Innenfutter meiner Lieblingstasche kuscheln und eine Runde schlafen. Sie ist aus Leder - Kunstleder versteht sich.
Da ich letztens tatsächlich falsche Informationen zum Thema stopfen von Gänsen verbreitet habe, ist es mir ein persönliches Anliegen das noch einmal richtig zu stellen:
- Eine Stopfleber ist eine verfette Leber, die dadurch erreicht wird, dass Gänse oder Enten mittels “Stopfen” (= Zwangsfütterung) ernährt werden. Die Leber erreicht dadurch das 10fache ihres normalen Gewichts.
- Für die “Produktion” werden nur männliche Tiere verwendet, weibliche Küken werden gleich nach der Geburt am Fließband aussortiert und lebend zerschreddert (Ja, ihr lest richtig! Ich spreche von kleinen, weichen, flauschigen, piepsenden Babies!)
Weitere Informationen zum Hergang des qualvollen Stopfens und den Folgen für die Tiere findet ihr unter anderem auf der peta-Seite.
Traurig aber wahr: Trotz verschärfter Gesetze ist die Zahl der Tierversuche im vergangenen Jahr wieder gestiegen. Fast 2,7 Millionen Tiere mussten für die Forschung ihr Leben lassen. In nur rund 66.000 Fällen ging es dabei um die Untersuchung von Tierkrankheiten.
Welche Tiere zu Forschungszwecken eingesetzt werden?
- 1.765.416 Mäuse
- 484.990 Ratten
- 127.447 Vögel
- 111.943 Fische
- 98.607 Kaninchen
- 38.826 Meerschweinchen
- 4450 Hunde
- 2285 Affen (für allem für toxikologische Untersuchungen/Giftigkeitsprüfungen)
- 803 Katzen
Das ergibt offiziell 2.634.767 Tiere, die grausam gequält und anschließend getötet wurden. Ein Hoch auf die Wissenschaft!
Für alle Leser und Leserinnen aus dem Großraum Hannover, die am Wochenende noch nichts vorhaben:
Das Tierheim Hannover lädt ein einen Blick in die heiligen Hallen zu werfen.
Am 5.September 2009 von 11 bis 16 Uhr, stehen die Türen für interessierte Besucher (auch vierbeinige) offen.
In diesem Zeitraum steht auch ein kostenloser Shuttle-Service für dich vom und zum Flughafen Hannover (Abfahrt Terminal C) bereit.
Damit es dir und deinem vierbeinigen Freund vor Ort nicht zu langweilig wird gibt es ein Unterhaltungsprogramm.
Übrigens: Eine Mitgliedschaft im Tierschutzverein Hannover kostet gerade mal 40€ jährlich. Um sich ein Bild über die Verwendung des Jahresbeitrages zu machen seid ihr jederzeit im Tierheim willkommen. Außerdem erhaltet ihr einen Mitgliedsausweis und 4 mal im Jahr die aktuellste Ausgabe des “Struppi”-Magazins.
Für den ein oder anderen Fan von Endzeitspielen ein lustiger Gag für Zwischendurch - Für alle Anderen ein Horrorszenario:
Was wäre, wenn eine Atombombe in deiner Stadt explodiert?
Auf Carlos Labs Ground Zero (= Explosionszentrum) kannst du jetzt genau das simulieren.
1. Schritt: Wähle eine von dir zu zerstörende Stadt
2. Schritt: Wähle eine Atombombe
3. Schritt: Drücke auf “Nuke it!” - was so viel bedeutet wie “Zerstöre es mit einer Atombombe!”
4. Schritt: Bewundere das Ausmaß deiner Zerstörung - oder fürchte dich davor…
Mit der erweiterten Version Ground Zero II kannst du dir nun auch den Fallout (= radioaktiver Niederschlag) anzeigen lassen.
Warum ich euch so etwas vorstelle? Weil wir nun einmal in einer Welt leben, in der Atombomben Realität sind.
Und wenn ihr ehrlich seid, seid ihr doch mit Sicherheit froh, wenn die Atombomben hinter den sicheren Glasscheiben euer Monitore explodieren und euer Charakter mit Tastendruck von seiner radioaktiven Verstrahlung befreit werden kann.
Ich gebe ja zu: der Titel ist ein wenig makaber, aber wie würdest du dich fühlen - bei 70° Celsius im stickigen Auto, ohne trinken und vor allem ohne Schweißdrüsen?
Denn Fakt ist, dass viele Tiere keine Schweißdrüsen besitzen. Ihre einzige Möglichkeit sich Abkühlung zu besorgen ist über das sogenannte „Hecheln.“
Wahrscheinlich weiß du bereits, dass man Hunde an heißen Sommertagen nicht im Auto warten lassen soll. Auch nicht um Schatten bei leicht geöffneten Fenstern, auch nicht für nur wenige Minuten. Und trotzdem sterben jedes Jahr wieder Hunde in überhitzten Autos – so auch in diesem.
Die Tierschutzorganisaton peta hat nun ein Poster und Flyer zum Thema “Hunde in heißen Autos” erstellt, das man kostenlos herunterladen, ausdrucken und verteilen kann, um über die Gefahr des Hitzschlages bei Hunden zu informieren.
Doch Hunde sind nicht die einzigen Tiere, die unter hohen Temperaturen leiden. Auch die niedlichen, kleinen Frettchen haben nur kümmerlich entwickelte Schweißdrüsen und versuchen ihre Körpertempratur über Hecheln zu regulieren. Bereits ab einer Raumtemperatur von 32° ist ein Hitzschlag wahrscheinlich. Sie an einem Sommertag im Käfig auf dem Balkon stehen zu lassen ist fahrlässig wie herzlos. Also: Nichts wie rein in die gute Stube mit den kleinen Kuschelkeksen!
Ebenso riskant sind hohe Temperaturen für unsere Freunde die Meerschweinchen, die weder schwitzen noch hecheln können. Bereits Temperaturen ab 22° machen ihnen zu schaffen. Lasst sie also nicht in der Mittagshitze im Garten laufen und sorgt stets für genügend Frischwasser.
Denkt immer daran, während ihr eure freien Sommertage genießt: Nicht alle eure pelzigen Freunde finden Sonne so toll wie ihr!
PS: Erst letztes Wochenende hat es wieder zwei arme Meerschweinchen getroffen. Der Vater des Meerschweinchenhalters hat es doch nur gut gemeint und die Meeris auf den Balkon gestellt - und dort vergessen. Das Geschrei um die kleinen Meeris war natürlich groß. Also wenn ihr euch informiert, informiert eure Angehörigen am besten gleich mit über die richtige Haltung eurer Lieblinge. Denn gebackene Meerschweinchen - die gibts nur in Peru!
Den Forschern der Universität Tokio gelang es mit genetisch veränderten Zellen Mäusezähne zu züchten - so kann man es heute in allen großen Tageszeitschriften lesen. Ein Novum! Denn ein “Zahnkeim” (der alle wichtigen Erb-Informationen enthielt) wurde in einen Mäusekiefer gepflanzt, wo er zu einem kompletten Ersatzzahn heranwuchs. Inklusive Versorgung mit Blutgefäßen und Nerven.
Ob der Versuch beim Menschen rekonstruiert werden kann is noch unklar. Ebenso ob er eines Tages auf andere Organe ausgeweitet werden kann.
Soweit die offiziellen Nachrichten. Wie viele Versuche und Jahre es gedauert hat einen solchen Ersatzzahn zu züchten weiß ich nicht. Ebenso wenig wie viele kleine Mäuschen dafür leiden mussten.
Aber mal ehrlich: Wenn der liebe Gott gewollt hätte, dass den Menschen immer wieder ihre Zähne nachwachsen, so hätte er ihnen ein Haifischgebiss gegeben (was natürlich ziemlich hässlich aussähe…)
Ich glaube, ich hätte die Zeit für wichtigere Versuche genutzt. Zum Beispiel zur Züchtung eines Gens, das den Menschen Verantwortungsbewusstsein gegenüber seiner Umwelt lehrt. Oder einer Handtasche, die ein komplettes Universum schlucken kann, in der man jedoch auf Anhieb seinen Haustürschlüssel finden kann. Das wäre praktisch! Aber so ein Zahn… Nagellacke haben keine Zähne.
Wie ihr wisst halte ich für euch immer meine kleinen Äuglein auf. Heute bin ich über eine besonders interessante und unterstützenswerte Aktion der Tierschutzorganisation PETA gestoßen, den:
Wie der Name erahnen lässt handelt es sich hierbei um eine Mode-/Lifestyle-Kampagne, bei der jeder mitmachen kann, sofern er denn vegane Klamotten besitzt. Das Prinzip ist ganz einfach:
Du lässt dich in deinem coolsten/schicksten/legersten… einfach besten Outfit eben ablichten und schickst dein Foto an streetstyle@peta.de
Alle Teilnehmer werden in ihrem liebsten Outfit auf der PETA-Website veröffentlicht und haben die Chance am Ende des Monats zum „Best Vegan Streetstyle of the Month“ gekürt zu werden. Der Monatssieger erhält außerdem tolle Preise wie einen Einkaufsgutschein vom Onlineshop veganbasics und einen Gutscheinen der Modehauskette H&M im Wert von 50€!
Unter allen Monatsgewinnern wird nächtstes Jahr der „Best Vegan Streetstyle 2009/2010“ gewählt. Sein Hauptpreis ist ein Reisegutschein des Reiseveranstalters Mango Tours und eine Tasche des Kultlabels Matt&Nat.
Mitmachen lohnt sich!
Du siehst: Auch wenn du dich für Mode und Lifestyle interessiert kannst du Tiere vor Leid und Qual bewahren. Entscheide dich gegen tierische Klamotten (Leder, Pelz, Wolle) und zeig wie einfach es ist trotzdem deinen eigenen Style zu finden und zu leben.
Aber: Was ist vegane Kleidung?
Keiner erwartet von dir, dass du dich nun nur mit einem Efeublatt bekleidet ablichten lässt. Als vegane Kleidung zählen unter anderem pflanzliche Stoffe wie Leinen oder (Bio-)Baumwolle und synthetische Materialien wie Viscose, Polyester oder Polyurethan (PU). Denn sie alle werden ohne Tierleiden und umweltfreundlich (zum Beispiel unweltfreundlicher als Leder) hergestellt.
Der Hund von Simons Schwester - so heißt ein 2008 entstandener Kurzfilm aus der Feder von Simon Tofield, dem Zeichner von Simon’s Cat.
Bei dem Kurzfilm mit dem Namen “Fed Up - Vollgefressen” handelt es sich nicht nur um eine kurzweilige Anekdote aus dem Hundeleben, sondern vielmehr um einen Werbespot für die englische Tierschutzorganisation RSPCA (Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals). Simon Tofield leistet mit seinem lustigen Comicfilm seinen Beitrag zur RSPCA Aktion “Give Animals a Voice” (Gib Tieren eine Stimme).
Letztens habe ich ja bereits erwähnt, dass es eine gute und günstige Naturkosmetik-Serie von Rossmann gibt. Die Alterra-Produkte.
So wurden zum Beispiel die Tagescremes der Alterra-Reihe von Öko-Test mit dem Testurteil sehr gut ausgezeichnet. Die Tagescremes werden nach den Kriterien des BDIH (Bundesverband Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen) für kontrollierte Naturkosmetik hergestellt. So werden keine synthetischen Farb-, Duft- oder Konservierungsstoffte eingesetzt. Ebenfalls wird man vergeblich nach Silikonen, Paraffinen und anderen Erdölprodukten suchen. Die pflanzlichen Rohstoffe werden so weit es möglich ist aus kontrolliert biologischem Anbau und Wildsammlungen bezogen.
Tierversuche werden weder durchgeführt noch in Auftrag gegeben.
Die Alterra-Serie umfasst neben Tagescremes auch Augengel, Hautöle, Gesichtswasser, Gesichtsmasken, Shampoo und einiges mehr. Mit Preisen zwischen 0,99€ und 3,99€ sind die Naturkosmetika durchaus erschwinglich.
Außerdem sind sie oft im Sonderangebot und laden somit zum Ausprobieren ein.
Da man ja nicht immer nur meckern, sondern auch Handeln soll möchte ich an dieser Stelle eine Aktion vorstellen, die manch einem Menschen vielleicht als unterstützenswert erscheinen mag:
Was unterschreibe ich denn da eigentlich?
Kurz gefasst geht es darum sich gegen die Atomkraft und für eine nachhaltige Energienutzung einzusetzen, sich gegen Genfood und für eine biologische Landwirtschaft zu äußern, sich gegen sogenannten „Bio“-Sprit und für eine intelligentere Verkehrspolitik auszusprechen.
Warum?
Damit auch künftige Generationen in einer lebenswerten Umwelt aufwachsen können.
Hier noch einmal kurz zusammengefasste Inhalte der Münchner Erklärung gegen den ökologischen Wahnsinn:
Warum für den Ausstieg aus der Atomwirtschaft und für die Abschaltung aller Atomkraftwerke?
Weil Atomkraft immer noch unsicher ist und hochradioaktiver Atommüll Jahrtausende lang strahlt. Angestrebt wird Energie einzusparen, effizienter zu nutzen und nachhaltige erneuerbare Energien zügig auszubauen.
Warum gegen Gentechnik?
Weil die Folgen der Erbgutmanipulation an Pflanzen und Tieren heute noch nicht absehbar sind. Ökologische und gesundheitliche Risiken sind gewaltig. Angestrebt wird eine Förderung der ökologischen Landwirtschaft in Europa.
Warum gegen Bio-Sprit?
Die Produktion verteuert die Lebensmittel und sorgt spmit dafür, dass noch mehr Menschen in der Welt hungern müssen. Der gesteigerte Anbau zerstört Lebensraum für Mensch und Tier. Durch den erhöhten Verbrauch an Wasser, Dünger und Pestiziden wird der Klimawandel beschleunigt. Angestrebt wird eine Verringerung des CO2-Ausstoßes durch intelligentere Verkehrskonzepte.